Triple Match, die zweite

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Es wehte sehr, sehr verhalten in Münster beim zweiten Triple Match Event. Dennoch machten sich 15 Wagemutige daran, die Qualifikation für das Finale in Hamburg zu erreichen. Direkt vor dem Ufer am Aasee segelten die Teilnehmer eine Runde. Die Zuschauer konnten in die Boote gucken – so nah ist selten. Und Ulli Libor, Präside der 2.4mR Klassenvereinigung und Initiator des Triple Match, ließ es sich nicht nehmen, den Verlauf der Wettfahrten kenntnisreich und motivierend zu kommentieren.

15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machte fünf Starts im ersten Flight und weil der Wind dann ganz weg zu gehen drohte, segelten die ersten fünf im zweiten Flight direkt gegeneinander und die ersten zwei davon sollten sich qualifizieren.

Es ging knapp los. Stephan Giesen verlor am Luvfass die Innenposition an Wieta Jonker, setzte sich nach Vorwindkurs und Kreuz aber ganz knapp durch. Tina Groll schlug sich hervorragend, konnte aber nicht entscheidend eingreifen.

Bei zweiten Start hatte Detlef Müller-Böling die Innenposition am Luvfass vor Henk van Heuvelen, wollte dann allerdings bereits an der Starttonne wieder umdrehen. Moderator Ulli hinderte ihn daran, die Drehung ganz zu vollziehen, und eine kleine Böe war Detlef hold, die er wieder zur Innenposition nutzen konnte. Das verhalf ihm erneut zur Führung bis ins Ziel. Lena Rusche, Vaurien- und Laserseglerin vom Segel Club Münster als Dritte im Bunde wünschte sich mehr Einsegelzeit auf ungewohntem Segelgefährt – verständlich.

Beim dritten Start hatte Lutz-Christian Schröder im Ziel die Nase vorn vor Frederik Nees und Wolfgang Grupe.

Im vierten Start dann stieg Andreas Rüter, Vorsitzender des SCM, in den 2.4er und zeigte Kerstin Horn und Michael Jakobs, wo es langgeht. Mit einem äußeren Schlag gewann er den Wind und die Wettfahrt.

Und im letzen Lauf des ersten Flights war Antonia Schröder ganz hervorragend vorne, nachdem Michael Tiemann wegen Frühstarts zurück musste. Am Leefass ließ sie aber so viel Platz, dass Jürgen Schwittai an der Tonne einfach anluvte und damit gleichauf zog. Jetzt wurde um Millimeter gekämpft und Jürgen lag zum Schluss in der Peilung mit dem Quentchen Glück vorn.

Damit standen fünf Segler für den abschließenden Flight fest. Detlef hatte wieder die Innenposition am Luvfass vor Stephan. Ganz von außen (wieder!) kam dann allerdings mit Fahrt Andreas, wollte noch innen rein. Detlef zog zwar noch nach außen, aber es kam doch zur Berührung, so dass Andreas auf intensivste Intervention von Stephan kringeln musste. Detlef zog ab und gewann ungefährdet, während Lutz-Christian sich noch auf den zweiten Platz schob. So standen die glücklichen Qualifizierten für Hamburg fest.

Glücklich Qualifizierte Detlef Müller-Böling (vorne) und Lutz-Christian Schröder (rechts) zusammen mit den Organisatoren Stephan Kaste (links) und Jürgen Schwittai (Mitte)

Ein insgesamt wieder tolles Ereignis mit vielen Zuschauern, die begeistert mit gingen, und ihre jeweiligen Favoriten anfeuerten oder gelungene und misslungene Manöver kritisch wollwollend kommentierten.

 

 

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