Karsten „Butze“ Bredt

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Als „gelernter“ Vorschotmann mit Begeisterung für´s Steuern bin ich im 2.4mR gerade richtig. Denn hier darf man ja alles alleine machen.

2012 bin ich zum ersten Mal damit bei der Kieler Woche gesegelt nach jahrzehntelangen Erfahrungen neben meiner „Stamm“-Klasse Pirat im Folkeboot, im Conger, in der Dyas, im H-Boot oder in der Varianta. Auch wenn die Fußsteuerung und die vielen Verstellmöglichkeiten anders sind und erst gewöhnt werden müssen: Das grundsätzliche Segeln ist auch im 2.4er nicht anders.

Auf einer Yacht mit großer Besatzung alle halbe Stunde mal an einer Kordel zu ziehen, ist nicht mein Ding. Im 2.4er muss man jede Sekunde an Großschot, Fockschot, Barberholer, Mastcontroller, Achterstag und und und ziehen.

Der 2.4mR ist technisch und taktisch dem Starboot sehr nah und das Starboot segelt sich wie ein XXL Pirat, somit schließt sich der Kreis wieder.

Grundsätzlich segele ich Boote die zur „Luvtonne“ fahren und nicht mit Lichtgeschwindigkeit irgend wohin. Wenn der Wind dreht, wende ich und will nicht hören, das dauert zu lange, wir fahren weiter.
Lieber die schnellste „Schildkröte“ als der langsamste Windhund !

Wer mehr über Butze lesen möchte, findet im Schäkel, dem Mitteilungsblatt des Hannoverschen Yacht-Clubs, ein schönes Porträt aus dem August 2012.

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