2.4mR
Inklusives Segeln

Inklusives Segeln

Unter Inklusion wird beim Segeln – und nicht nur dort – sehr Unterschiedliches verstanden. Das beginnt beim Segeln mit behinderten Menschen, die keinen aktiven Part im Boot übernehmen, sondern nur gesegelt werden. Eine andere Stufe ist erreicht, wenn mehr oder weniger Segelaufgaben übernommen werden, sei es an der Fock oder an der Pinne. Inklusives Segeln, allein im Boot und im Wettkampf mit Nichtbehinderten befindet sich auf der anderen Seite der Stufenskala. Um nicht missverstanden zu werden: Mit dieser Klassifizierung ist keine Wertung gemeint, sondern einfach die Spannbreite von inklusivem Segeln aufgezeigt, die auf jeder Zwischenstufe wertvoll und glücksbringend sein kann.

Der chancengleiche Wettbewerb zwischen Nichtbehinderten und Behinderten ist im 2.4mR möglich. Das gibt es wohl in keiner anderen Sportart. Aber der Einbezug von Menschen bezieht sich auch auf andere Menschengruppen. So segeln Frauen und Männer, Junge und Alte, Schwergewichtige und Leichtgewichtige absolut chancengleich gegeneinander. Das gibt es in keiner anderen Bootsklasse.

Mit und gegen so diverse Menschen Regatta zu segeln, ist ein einmaliges Erlebnis.

Besondere Regatten wie beispielsweise Para-Weltmeisterschaften für Behinderte zu organisieren, heißt nun sie in besonderer Weise zu exkludieren. Das ist das Gegenteil von Inklusion und in unserer Klasse glücklicherweise nicht notwendig.

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